Society of The world needs bad men Rudeness
We keep the other bad men from the door.


Doing the wrong things for the right reason. 1822 griffen Mitglieder der Polizeieinheit, die als die Bow Street Runner bekannt war, zwei Raufbolde auf, die in eine Prügelei verstrickt waren. Der eine ein ehemaliger Soldat, der andere ehemaliger Matrose der Royal Navy. Über Umwege wurden sie Teil der Einheit und kaum zehn Jahre später trugen sie an drei ihrer Finger ♦2 - ♣3 - ♥A tätowiert. Die Zeichen bedeuten, dass sie zur gefürchteten Elite innerhalb der Bow Street Runner gehörten. Zu jenen, die sich mit dem zweifelhaften Ruf schmücken konnten, in ihrer Gnadenlosigkeit bei der Verbrechensbekämpfung nicht besser zu sein, als jene die sie jagten. 1837 ermittelten zwei Constables der Bow Street Runners in einem Mordfall, der als die Silverback Murders bekannt werden sollte. Ein Mann brach in die Wohnungen junger Wäscherinnen ein, vergewaltigte sie und tötete ihre Kinder. Niemand hielt die Fälle für wichtig, sich in persönliche Angelegenheiten der Bewohner Londons einzumischen war gesetzlich verboten und die finanziell gut situierten Opfer fehlten um den Fall lukrativ zu machen. Die beiden auf den Fall angesetzten Bow Street Runner Rhode und James verkauften ihre Seelen dem Teufel um an Mächte zu gelangen, die sie den Mörder schlussendlich dingfest machen ließen. Ihre Aufklärungsquote stieg drastisch an. Bis sie 1840 in die geheime Detective Einheit von Police Commissioner Richard Maine eingezogen und an der Aufklärung des Mordes an Lord Russell beteiligt wurden. Nach einem Mordversuch an Queen Victoria wurde die geheime Detective Einheit Richard Maines legalisiert und in die Metropolitan Police eingegliedert. Die Bow Street Runners waren ebenfalls Geschichte. Ihre ehemaligen Mitglieder wurden pensioniert oder auf die verschiedenen Stadtbezirke verteilt um die Quoten zu verbessern. Whitechapels H Division, bekannt als eines der schwierigen Reviere, erhielt die ehemaligen Runner James und Rhode, wo sie voller Misstrauen eingegliedert wurden. Die beiden Inspectors arbeiten sieben Tage die Woche, acht Stunden täglich, ihre Aufklärungsquote ist die beste der H Division und es ist allgemein bekannt, dass sie nicht nur von ihren Kameraden gehasst werden, sondern sich auch gegenseitig hassen.


Page of rings. Ein Wunder, dass dieser kleine Mann bei der Polizei ist. Tatsächlich haben sie ihn mit 5 Fuß und 5 Zoll nicht einmal genommen als er sich beworben hat. Damit haben sie all seine Pläne zerstört, hat der Matrose Ardin James den Dienst für die Royal Navy doch verlassen um seine Margory zu heiraten und ihr ein besseres Leben zu bieten als das einer Seemannsfrau, die sich über Monate alleine durchschlagen muss, nur um irgendwann zu erfahren, dass ihr Mann in der nächsten Seeschlacht um Westindien gefallen ist. Und wenn du nicht in die Fabrik willst, was machst du dann? Es ist dem Zufall und Otis Rhode zu verdanken, dass Ardin James‘ Karriere kam wie sie gekommen ist. Aber seit er seine Seele an den Teufel verkauft hat, glaubt Ardin nicht mehr an Zufälle. Er ist ein Überlebenskünstler und ein Pragmatiker mit einem strengen moralischen Kodex, der nur ihn und seine Familie einschließt. Und mag die Welt um ihn herum verrückt spielen, er folgt seinen eigenen Regeln, mit dem höchsten Ziel seine Familie zu beschützen. Er ist stur, eigenwillig und rücksichtslos. Geformt von den Zuständen, denen er jeden Tag auf der Straße begegnet und die er immer wieder so sehr anprangert wie er begonnen hat, sie selbst zu nutzen seit er beschlossen hat sein eigenes Spiel zu spielen. Sein Partner ist ihm dabei vor allem im Weg. Aber seine Frau Margory, die ein sehr viel besseres Herz hat als er, sechs Kinder und eine vermaledeite Dohle, die ihm folgt wohin er auch geht, und die er nur abfällig Nuisance oder Jackdaw nennt, halten ihn davon ab mit seinem Partner zu brechen. Wahrscheinlich ist es nur der Schlafmangel, der ihn dazu zwingt. Du kannst ihn in den Ringen unter den Augen des stämmigen Mannes erkennen. Denn die Gabe, die er dem Teufel verdankt, das Traumwandern, beherrscht mehr ihn als dass er sie beherrscht und so verfolgt Ardin seine beste Strategie, die Flucht nach vorn und versucht sich das Schlafen abzugewöhnen. Aber niemand kommt ohne Schlaf aus. Nicht einmal ein abgehalfterter Hexer, dessen Skrupel bereits weit hinter ihm liegen.

ARDIN JAMES | 48 JAHRE | GESCHAFFENER HEXER | DETECTIVE INSPECTOR (H DIVISION DER MET POLICE) | STEPHEN GRAHAM


Three of swords. Hoch gewachsen überragt er die meisten seiner Zeitgenossen, als er die Straße entlang geht, aber das ist nicht das auffälligste Merkmal des gebürtigen Briten mit den norwegischen Wurzeln, denn wo immer er hin geht, folgt ihm auf dem Fuß meist eine riesenhafte Hündin mit dämonenhaft hellen Augen. Mit einer Hand klopft DI Otis Rhode sich den Kohlestaub vom Jacket und du entdeckst die tätowierten Symbole an drei seiner Finger. Er hat deinen Blick bemerkt, fängt ihn auf mit seinen grünen Augen, wachsam taxierend und mit diesem typischen Anflug von Süffisanz im Mundwinkel. Die Zeichen bedeuten, dass er einst zur Elite innerhalb der Bow Street Runner gehörte. Aber das ist Vergangenheit. Seit er seine Seele an den Teufel verkaufte, um ein Monster zu stoppen, wandte sich für den ehemaligen Soldaten wenig zum Guten. In Versuchung geraten machte er ein weiteres Geschäft mit dem Teufel, weihte ihm den eigenen, todkranken Sohn im Ausgleich für dessen Leben und Gesundheit. Den festen Glauben an (einen guten) Gott hat Otis jene Deals gekostet. Seine geliebte Frau, die über die Veränderung ihres Gatten und Sohnes den Verstand verlor und Selbstmord beging - selbst wenn es Stimmen gibt, die munkeln, dass sich weit schlimmeres abgespielt hat. Die Jahre haben Otis kaltherzig werden lassen und sein in sich gekehrtes Auftreten, sollte nie über seinen verdorbenen Charakter hinwegtäuschen. Er lebt für seine Arbeit, für die er seine amateurhaften Fähigkeiten in der Hellseherei nutzt. Aber täglich auf die Straßen East Londons zu gehen ist mehr Krieg als Erfüllung und so ist Otis neben zweifelhaften Methoden längst der Korruption verfallen. Denn daneben lebt er vor allem für seinen Sohn, der ausgerechnet bei der Frau seines verhassten Kollegen unterkam. Für ihn kratzt Otis den letzten Schilling zusammen, will er ihm doch bessere Chancen bieten als er selbst je hatte - und muss sich gleichzeitig bald der Tatsache stellen, dass er ihn mit Volljährigkeit an den Teufel verkauft hat.

OTIS RHODE | 47 JAHRE | GESCHAFFENER HEXER | DETECTIVE INSPECTOR (H DIVISION DER MET POLICE) | JOSEPH MAWLE


The weight of one man's heart. James und Rhode sind das gute Mittelmaß ihrer Branche, aber sie sind keine Helden. Ihre Methoden sind altmodisch und zweifelhaft. Ihr Verhalten und ihre Nähe zu jenen Individuen, die sie jagen, macht sie zur beliebten Zielscheibe für ihre Kollegen, die sie nur mit ihnen versöhnt wenn es um die A Division, den Hauptsitz von Scotland Yard geht. Verglichen mit dieser Einheit sind ein Otis Rhode und ein Ardin James Relikte vergangener Zeiten, die zwar ein gutes Gespür beweisen, aber nur noch von der Legende der Bow Street Runner leben. Unsere Idee wäre daher eine Feindschaft zwischen Scotland Yard und der H Division zu etablieren, wenn ihr Lust auf ein bisschen Gezanke und den Clash der Kulturen habt! Vielleicht sogar gerade deshalb die Chars zu zwingen, immer wieder miteinander zu tun zu haben. Unsere Jungs sind außerdem Hexer, leider können wir sie keinem Coven zuordnen, da sie zu sehr darauf bedacht sind, Ardins Frau Margory und ihre gemeinsamen Kinder vor der Gesellschaft der Hexen zu verbergen. Ardin würde eher sterben und seine Seele ein zweites Mal an den Teufel geben bevor er sie verlässt. Sonst wäre es womöglich der Circle of Clarity geworden. Über Hexenanschluss würden wir uns gerade weil das nicht geklappt hat trotzdem sehr freuen! Ardin und Otis sind zudem trotz ihrer Bow Street Runner Vergangenheit nicht besonders reich. Sie stecken all ihr Erspartes in die Gesundheit ihrer Familien und beziehen ein Gehalt, das sie gerade so vom Stehlen abhält. Zum Ausgleich leiern sie ihrem Police Office Extra Geld aus den Rippen wo es nur geht. Sie gehören damit der Arbeiterklasse an, schaffen es womöglich gerade so über die Grenze zur Mittelschicht. Beruflich machen sie allerdings täglich Bekanntschaft mit der Gosse, in der sie sich auskennen. Über Kontakte oder Informanten aus jeder Schicht freuen wir uns also ebenfalls sehr! Schließlich gibt es da noch den Bow Street Runner Ruhm, der vielleicht auch nach zehn Jahren noch dem ein oder anderen Adligen im Ohr klingt, der damals Lobgesänge auf die Elite Einheit gesungen hat, die sogar zu adligen Festivitäten eingeladen wurde. Wir sind also auch nach oben hin absolut offen was Beziehungen und Bekanntschaften angeht! Davon abgesehen die Bitte ans Team: wenn unser Konzept nicht passt, bitte jederzeit melden, wir haben die Jungs für das Forum gebastelt und unser Ziel ist es, dass sie rein passen und wir mit euch gemeinsam eine Menge Spaß haben. Wir würden uns also freuen zu euch stoßen zu dürfen <3




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