Zurück also zu Otis. Er wurde langsamer, wartete darauf, dass ich zu ihm aufschloss. Ich hasste es wenn er das machte, ich war kein kleiner Hund, der ihm hinterherdackelte. Trotzdem sagte ich nie etwas dagegen weil es verdammt nochmal nötig war, dass er wartete. Auch wenn ich es nicht gerne zugab. Wer hat schon so scheiß lange Beine?!!
Immerhin, ich hatte scheinbar einen Treffer gelandet. Otis redete wieder mit mir. Seine Stimme klang müde und ausgezehrt unter der harten, wortkargen Disziplin in Otis‘ Tonfall, die man nur durchschaute wenn man ihn lange genug kannte. Ich schluckte den Anflug eines verdammt schlechten Gewissens einfach hinunter. Brachte uns jetzt auch nichts. Ich ließ mich davon ablenken, was Otis sagte. Das was er nicht geschrieben hatte… Zwei und vier Uhr früh… Otis schüttelte den Kopf. Ich ließ meinen kompromissbereit kurz abkippen. Nicht ganz so dumm, trotzdem noch dumm genug. “Immerhin haben wir einen Zeitraum.“, gab ich optimistisch zu bedenken, in dem Wissen, dass Otis das mit Sicherheit in einem anderen Licht betrachten würde. Ich wurde nachdenklich. “Wo war der letzte wahrscheinlich realistischste Vorfall?“, fragte ich konzentriert, den Blick auf die Straße und den Matsch darauf gerichtet, aber im Kopf irgendwo auf meiner geistigen Karte von Whitechapel.

