Ich hatte gerade einmal die ersten Sätze geschrieben, als Ardin wieder sprach. Einen Moment spielte ich mit dem Gedanken weiter zu schreiben. Um die Arbeit fertig zu bekommen und um nicht den Eindruck zu erwecken Ardin sofort volle Aufmerksamkeit zu schenken, wie ein Constable, der nur darauf gewartet hatte. Aber am Ende kostete die richtigen Worte zu schreiben mir doch zu viel Mühe, um es neben bei zu schaffen. Ich legte die Feder bei Seite, um keine Tintenflecken auf dem Papier zu fabrizieren und zog die Brauen zusammen. Wie ich was gemeint hatte? Ich drehte langsam den Kopf, hielt ihn leicht schief, als könne mir das dabei behilflich sein zu erkennen, was Ardin von mir wollte. Aber der Blick, den James mir jetzt zuwarf, sagte mir, dass er es ernst meinte. Verdammt ernst, nur… Herr in der Hölle, was wollte er denn hören? Ich atmete langsam ein, noch langsamer aus und zuckte mit den Schultern, als ich noch immer zu keinem Schluss gekommen war, was der James meinte. Ich hätte ihm deswegen übers Maul fahren können, aber dafür war ich an diesem schönen Abend viel zu träge. Nicht wegen so einem lächerlichen Dreck, den der James weshalb auch immer mal wieder in den falschen Hals bekommen hatte.„Hör zu“, begann ich dann, fast eine Spur hilflos, „ich hab’s nicht ernst gemeint, in Ordnung? Ich denk‘ der Junge ist ein guter Kandidat für das, was du vor hast. Es war nur…“ Ich hob die Hände, nach Worten ringend. „… nur ein Scherz.“ War das so schwer zu begreifen?! Dass ich einfach nur über den verschreckten Burschen hatte herziehen, mich vielleicht gemeinsam mit dem James über den hätte amüsieren wollen, wenn Ardin schon darauf und daran war in dessen Träume einzusteigen. Teufel, ich wusste ja, dass der James und ich nicht gerade denselben Humor teilten, aber dass er so weit auseinanderlag und der James direkt das Kreuzverhör deswegen eröffnen musste… Ich griff wieder nach meiner Feder. „Wenn der Alpträume hat, dann werden die sich nach heute allesamt um dich und das Schreiben drehen“, ergänzte sich feixend und begann wieder zu schreiben. „Vielleicht sollte ich dir ja ehrenhalber die Kerbe in meinem Tischbein überlassen dafür.“
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